Steinbach bietet dem Meister lange Paroli - Fotos
Hessenliga: 0:3-Niederlage in Dreieich
Steinbachs Fabian Wiegand hatte "eine klare Leistungssteigerung zu den letzten Spielen gesehen. Das erste Tor ist eigentlich aus dem Nichts gefallen Wir standen gut in der ersten Halbzeit. Sasa macht das dann super. Wenn der drin ist, muss man mal sehen, wie die zweite Hälfte läuft. Nach dem 2:0 haben die das dann super gemacht. Da merkt man einfach, was für eine Qualität die haben, aber wir können mit unserer Leistung zufrieden sein."
Von Beginn an hatten die Hausherren mehr vom Spiel und gleich nach drei Minuten die erste Möglichkeit, als Zubayr Amiri den Ball von rechts scharf vor den Kasten brachte, Marc Schnier am langen Pfosten aber einen Schritt zu spät kam. Nach einer Viertelstunde machten es die Hausherren dann besser. Jörn Kohl hatte auf der linken Seite viel Platz und fand mit seiner Flanke den Kopf des völlig freistehenden Amiri, der aus sieben Meter wuchtig gegen den Lauf von Steinbachs Keeper Marco Motzkus einnickte. Doch das sollte es für lange Zeit vor den beiden Toren gewesen sein. Dreieich hatte zwar die volle Kontrolle über die Partie, doch gegen die tiefstehenden Gäste, die im 4-5-1-System mit den drei Sechsern Michael Wiegand, Markus Schaub und Spielertrainer Petr Paliatka agierten, kamen keine großen Chancen zu Stande.
Das änderte sich erst kurz vor der Halbzeit, als Dennis Talijan nach Schniers Freistoßflanke von links den Ball mit dem Kopf im Kasten unterbrachte, dabei aber zu hart gegen Motzkus zu Werke ging und Schiedsrichter Unholzer den Treffer deswegen nicht anerkannte. Im direkten Gegenzug die einzig nennenswerte Chance für Steinbach, die in dieser Szene schnell umschalteten. Sasa Dimitrijevic zog von rechts in den Strafraum ein und versuchte Dreieichs Keeper Pierre Kleinheider zu überlupfen. Doch der Ball ging an den Pfosten und kurz darauf ging es in die Kabinen.
Steinbach hält lange gut mit
Direkt nach Wiederanpfiff wird Schnier von Andre Fliess stark in Szene gesetzt und tauchte frei vor Motzkus auf. Der verkürzte aber gut den Winkel uns Schnier traf nur das Außennetz. Es sollte für lange Zeit die letzte Torraumszene bleiben. Steinbach spielte jetzt besser mit, ohne aber Gefahr auszustrahlen. Dreieich fiel offensiv nicht viel ein. Bis zur 72. Spielminute. Da bekam Andre Fliess auf links den Ball und passte auf den mitgelaufenen Schnier, der aus zwölf Metern das 2:0 erzielte. Motzkus war zwar noch dran, bekam das Leder aber nicht mehr um den Pfosten gelenkt.
Endgültig den Deckel drauf machte dann der eingewechselte Carlos McCrary kurz vor dem Ende. Steinbach spielte einen Flachabstoß kurz raus und verlor den Ball. McCrary hatte dann aus zehn Metern keine Mühe und sorgte für den Endstand, denn kurz darauf war Schluss. Dreieichs Andre Fliess hatte das "erwartet schwere Spiel gesehen. Was man so hört, hat der Gegner den Kopf momentan nicht so frei. Aber bis zum 2:0 war es ein hartes Stück Arbeit. Danach haben wir es wieder gut gemacht", so der Mittelfeldspieler, der nach dem vierten Sieg in Serie meinte: "Wir sind jetzt in der Liga angekommen."
Die Statistik:
Dreieich: Kleinheider - Kohl, Gavric, Talijan, Opper - T. Fliess, Mladenovic - Schnier, A. Fliess, Amiri (80., Klein) - Amani (52., McCrary).
Steinbach: Motzkus - Yildiz, Trabert, Bott, F. Wiegand - Kvaca, M. Wiegand, Paliatka (83., Manss), Schaub, Dimitrijevic (80., Ludwig) - Münkel (87., Schäfer).
Schiedsrichter: Marco Unholzer (VfL Birkenau).
Zuschauer: 250.
Tore: 1:0 Zubayr Amiri (15.), 2:0 Marc Schnier (72.), 3:0 Carlos McCrary (88.).


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