Remis im Derby

Theisenroth hält Punkt fest

A-Liga Lauterbach/Hünfeld: Punkteteilung im Nachbarschaftsduell

05. Oktober 2019, 14:20 Uhr

Der Nüsttaler Julian Arend (blau) behauptet gegen Jan Philipp Meyer (Mackenzell) den Ball. Foto: Charlie Rolff

Das kampfbetonte Derby zwischen Mackenzell und Nüsttal sollte nach 90 Minuten keinen Gewinner finden. Entscheidenden Anteil am 1:1 (1:0) hatte Mackenzells Schlussmann Dennis Theisenroth, der zweimal in der Partie zeigte, dass er kein normaler A-Liga-Torwart ist.

Es hätte die Geschichte des Spiels werden. Der noch A-Jugendliche Lucas Breunig stoppte einen langen Ball mit der Brust und setzte anschließend zum Fallrückzieher an. Das Spielgerät senkte sich ins lange Eck, doch Dennis Theisenroth machte sich lang und klärte zur Ecke (85.). Es wäre wohl die Entscheidung gewesen, denn kurz danach pfiff Schiedsrichter Andreas Henkel die Partie ab. "Bei 90 Prozent der Torhüter geht der Ball rein, Dennis hält ihn eben", ärgerte sich Nüsttals Spielertrainer David Fladung nach der Partie.

Denn seine Mannschaft hatte über die volle Distanz mehr Spielanteile, ließ aber im letzten Drittel die nötige Konsequenz vermissen, oder scheiterte am starken Theisenroth. Beispiel gefälligst? Nüsttal kontert nach einer Ecke für Mackenzell. Im Überzahlspiel kommt Julian Arend auf Rechtsaußen an den Ball und muss nur noch in die Mitte flanken. Die Hereingabe aber landete genau in den Armen vom Mackenzeller Schlussmann (22.). Den ersten nennenswerten Torschuss aufs Tor gab es indes in Minute 29, als die mitgereisten Fans aus Nüsttal wohl schon den Torschrei auf den Lippen hatten. Den Kopfball von Fladung lenkte aber Theisenroth um den Pfosten.

Und Mackenzell? Die TSG trat offensiv noch nicht in Erscheinung, machte es aber nicht schlecht. Denn der Gast versuchte immer wieder über spielerische Elemente zum Abschluss zu kommen. Die König-Elf war im Mittelfeld nah an den Männern. Die Folge: Das Geschehen spielte sich im Mittelfeld ab und durch viele Fouls kam kein richtiger Spielfluss zustande. Eine Chance hatte der Heimverein aber doch. Nach einem langen Ball kam Maurice Kirst an den Ball und stand blank. Der Linksschuss landete im rechten unteren Toreck zur Führung (45.).

Der zweite Durchgang verlief ähnlich. Ibrahim Doganer (47.) vergab für Mackenzell aus der Distanz, ehe die Gäste aus Nüsstal stärker wurden und sich mit dem Ausgleichstreffer belohnten. Beim Flachschuss von Paul Hohmann aus gut 22 Metern hatte Theisenroth keine Chance - 1:1 (52.). Danach flachte das Spiel ab. Leon Schaub kam auf Seiten von Nüsttal einen Schritt zu spät (65.) und Jakob Grosch zielte für Mackenzell zu ungenau (71.), bis Breunig die Hausherren zur Atempause zwang. Aber auf Keeper Theisenroth ist Verlass.

Die Statistik

TSG Mackenzell: Theisenroth – Zentgraf, Schönrath, Baumann – Kirst (59. Kimpel), Hohmann, Doganer, Meyer – Vogt – König (46. Heller), Grosch.
DJK 1. FC Nüsttal: Weber – Ludwig, Dankwardt, Giebel, Hohmann – Breunig, Wenzel – Thomas (80. Kirchner), Fladung, Herbst (63. Schaub) – Arend (86. Weber).
Schiedsrichter: Andreas Henkel (Eiterfeld).
Zuschauer: 200.
Tore: 1:0 Maurice Kirst (45.), 1:1 Paul Hohmann (58.).

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