Torfestivals in der Verbandsliga Mitte
Verbandsliga Mitte: 23 Tore in drei Partien
SV Zeilsheim – SF/BG Marburg 5:1 (2:1)
Auch wenn das Ergebnis aus Zeilsheimer Sicht nach 90 Minuten deutlich ausfiel, waren es die Marburger, die zunächst den besseren Start erwischten und nach lediglich acht Minuten in Führung gingen: Nachdem die SV-Defensive einen langen Ball nicht ordnungsgemäß abzuwehren wusste, war Marburgs Clemens Haberzettl zur Stelle (0:1).
Erst nach einer taktischen Umstellung lief es für die Amstätter-Elf runder. Goalgetter Leonardo Bianco (21.) sowie Ahmet Goek (30.) drehten das Spiel binnen neun Minuten, während SV-Keeper Dominik Reining den Zeilsheimer Vorteil im Anschluss bewahrte.
Nach dem Seitenwechsel dominierten die Gastgeber das Top-Duell zunehmend, erneut Bianco mit einem Doppelschlag (66., 81.) sowie Aldin Alibasic (89.) machten den Deckel vor den Augen von den Vertretern der potenziellen Zeilsheimer Aufstiegsspielgegner aus Ginsheim und Neu-Isenburg drauf.
"Wir wollen das Geschaffte nun erst einmal genießen. Wir hoffen, dass nun noch ein paar Verletzte zurückkommen und wir dann für unser Bonus-Programm bereits sind. Wir freuen uns auch, dass wir heute zu Hause verdient gewonnen haben, die Jungs haben sich das wirklich erarbeitet. Das macht uns, die wir zuständig sind, wirklich stolz", so SV-Übungsleiter Sascha Amstätter.
Schiedsrichter: Simon Wecht (Rimbach).
Zuschauer: 170.
Tore: 0:1 Clemens Haberzettl (8.), 1:1 Leonardo Bianco (21.), 2:1 Ahmet Goek (30.), 3:1 und 4:1 Leonardo Bianco (66., 81.), 5:1 Aldin Alibasic (89.).
SG Oberliederbach – VfB 1900 Gießen 6:0 (2:0)
"Das Ergebnis ist absolut gut, wir haben jetzt noch drei schwere Spiele. Das war heute noch einmal ganz wichtig. Wir wollen so viele Punkte wie möglich holen, um uns am Ende bestmöglich platzieren zu können", freute sich Oberliederbachs Sportlicher Leiter Tobias Merz nach dem Abpfiff.
Gießen war am Sonntagnachmittag ohne einen einzigen Ersatzspieler angereist, verkaufte sich aber in der ersten Halbzeit teuer und hätte nach 15 Minuten durch Lucas Duarte Marin eigentlich in Führung gehen müssen. Die Treffer waren diesmal allerdings ausschließlich der SGO vorenthalten, wobei Alper Özdemir gleich die ersten beiden vergönnt waren (36., 40.). Insbesondere das 2:0 ließ sich hierbei sehen: Ein strammer Schuss aus 18 Metern nach Zuspiel von Marvin Strenger.
Unmittelbar nach der Pause markierte Leon Günther das 3:0 (47.), womit Wille und Mut der Gäste endgültig gebrochen waren. Bereits in der 62. Spielminute legte der kurz zuvor eingewechselte Momodou Jallow, der seinen ersten Saisontreffer erzielte, zum 4:0 nach, ehe sich Marco Knabe (77.) sowie Denny Piazza (79.) ebenfalls noch in die Torschützenliste eintragen durften.
Schiedsrichter: Alexander Hauser (Hausen).
Zuschauer: 50.
Tore: 1:0 und 2:0 Alper Özdemir (36., 40.), 3:0 Leon Günther (47.), 4:0 Momodou Jallow (62.), 5:0 Marco Knabe (77.), 6:0 Denny Piazza (79.).
Germania Schwanheim – FC Eddersheim 7:4 (6:2)
Wie bereits im Hinspiel gingen auch diesmal die Punkte an die Germania, die auf den Schwanheimer Kunstrasenplatz einen eindrucksvollen Start hinlegte. Vladimier Bogdanovic (7., 19.), Danyal Tekin (8., 19.) sowie Bahri Eyuep (12.) brachten die Hausherren, die auch diesmal wieder auf ihren gesperrten Cheftrainer Thomas Pelayo verzichten mussten, binnen 20 Minuten mit 5:0 in Front.
Im Anschluss nahm die Germania das Tempo etwas raus, es folgte der Anschlusstreffer durch den Eddersheimer Niklas Rottenau (25.), dem abermals Bogdanovic jedoch das 6:1 (26.) für die Hausherren entgegensetzte. Mit dem Pausengong verkürzte Turgay Akbulut noch auf 2:6 aus Sicht der Gäste.
Nach dem Seitenwechsel ließ Schwanheim in Anbetracht des hohen Vorsprungs die Zügel etwas schleifen, vertändelte die ersten 20 Minuten, sodass der FCE dank Akbulut (54., 56.) noch einmal bis auf 4:6 herankam. Wirklich gefährlich wurde die Leopold-Elf den Schwanheimern allerdings nicht mehr. Mit einem Kunstschuss aus 20 Metern machte Fabian Pfeifer in der 76. Spielminute alles klar.
"Wir haben den Gegner zu Fehlern gezwungen und unsere Chancen genutzt, ein toller Auftritt von uns", lobte Tarke Fouad, Schwanheims Co-Trainer, nach dem starken Heimsieg. Nicht vor Ort sein konnte diesmal Erich Rolder, der Sportliche Leiter des FCE. Glücklich mit dem Spielausgang wirkte der Funktionär allerdings nicht: "Ein 4:7 hört sich natürlich nicht so gut an. Da werden wir in den nächsten Tagen sicherlich noch einmal darüber reden müssen."
Beide Teams stehen sich bereits am 17. Mai (19:30 Uhr) wieder gegenüber – und zwar im Finale des Kreispokals.
Schiedsrichter: k.A..
Zuschauer: 175.
Tore: 1:0, 4:0 und 6:1 Vladimir Bogdanovic (7., 16., 26.), 2:0 und 5:0 Danyal Tekin (8., 19.), 3:0 Bahri Eyuep (12.), 5:1 Niklas Rottenau (25.), 6:2, 6:3 und 6:4 Turgay Akbulut (45., 54., 56.), 7:4 Fabian Pfeifer (76.).
(cn)

