"Torgranate-Spiel-der-Woche"

Verbandsliga Süd: Der FC Alsbach hat den Tabellenzweiten Neu-Isenburg zu Gast

23. Februar 2017, 16:39 Uhr

Alsbachs Trainer Sascha Huy will mit seiner Mannschaft erst einmal den Abstand zur unteren Tabellenregion halten. Foto: Thomas Zöller

Am kommenden Wochenende öffnet nun auch die Verbandsliga Süd wieder Ihre Pforten. Das Spitzenspiel findet dabei am Samstag um 14.30 Uhr in Alsbach statt: Der Tabellendritte empfängt die Spvgg. Neu-Isenburg, die nur einen Punkt hinter Spitzenreiter VfB Ginsheim liegt. Für die Alsbacher ist es die wohl letzte Chance, den Relegationsplatz um den Aufstieg oder mehr in Angriff zu nehmen.

In der Hinrunde hatte der FC Alsbach nach der Auftaktniederlage gegen die Usinger TSG mit 30 Punkten aus 13 Partien bei nur einer Niederlage einen wahren Lauf, zum Beginn der Restrunde liegt die Priorität aber erst einmal auf der Sicherung des Ligaerhaltes.

Das Spitzenduo ist zwar mit neun beziehungsweise zehn Punkten Vorsprung schon relativ weit davongeeilt, aber noch nicht ganz außer Reichweite. Trainer Sascha Huy misst der Partie nach der langen Winterpause große Bedeutung bei, richtet dabei aber erst einmal den Blick nach unten: "Primäres Ziel ist es, dass wir uns nach der langen Winterpause wenn möglich erst einmal zeitnah ein gutes Polster vor den hinteren Rängen schaffen", so Huy. Die Sichtweise ist nicht unbegründet, denn der Abstand zum ersten Abstiegsplatz beträgt für den Tabellendritten auch gerade einmal acht Punkte. Alles rund um den Aufstieg wird bei der Mannschaft von der Bergstraße überhaupt nicht thematisiert und passt auch nicht unmittelbar in die Strategie des Vereins, weil "wir als Verbandsligist gerade für unsere Jugendteams eine attraktive Plattform und ein gutes Sprungbrett liefern können."

Peter Hoffmann hat Respekt

Neu-Isenburgs Trainer Peter Hoffmann freut sich darauf, dass es wieder losgeht: "Nach der langen Winterpause sind bei uns fast alle Mann an Bord. Ersetzen müssen wir allerdings unseren Mittelfeldspieler Mario Marx, der sich vor vier Wochen die Hand gebrochen hat."

Der Begegnung mit dem Tabellendritten blickt Hoffmann optimistisch entgegen, zollt den Alsbachern aber auch Respekt: "Der FCA ist sehr kampfstark. Außerdem spielen sie mit guter Qualität nach vorn."
Wichtig ist dem Neu-Isenburger Trainer aber auch grundsätzlich, "dass wir so schnell wie möglich in den Pflichtspielrhythmus der Restrunde reinkommen."

Autor: Christoph Weß

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