Trainerwechsel nach Abstieg aus der Hessenliga

20. Juni 2024, 12:20 Uhr

Ermin Melunovic wird als Trainer bei Hessenligaabsteiger SC Viktoria Griesheim ersetzt. © Memento36

Hessenligaabsteiger SC Viktoria Griesheim verlängert den Vertrag mit Trainer Ermin Melunovic nicht und setzt in der kommenden Saison auf A-Lizenz-Inhaber Cagakan Kiran.

„Wir bedanken uns für die gute und intensive Zusammenarbeit mit Ermin und wünschen ihm für die Zukunft alles Gute. Unsere Zusammenarbeit war stets geprägt von einem offenen und ehrlichen Austausch“, betont Griesheims Vorsitzender Christian Bergemann. Der neue Trainer Cagakan Kiran ist kein Unbekannter und führt seit einiger Zeit die A-Jugend vom Sportclub. Das bestehende Netzwerk des 34-Jährigen in der Region soll den eingeschlagenen Griesheimer Weg unterstützen, auf Talente aus der Umgebung zu setzen.

Hessenligaabsteiger Viktoria Griesheim wechselt den Trainer

„Insbesondere die enge Vernetzung zwischen den beiden aktiven Mannschaften und der Jugend sind wesentliche Ziele vom Viktoria-Vorstand. Zusätzlich konnten wir mit Lars Krebs die vakante Stelle des Sportlichen Leiters besetzen. Lars kennt den Verein und ist mit seiner langjährigen Erfahrung als Spieler und Trainer die ideale Besetzung für diese wesentliche Position“, stellt der zweite Vorsitzende Mario Happel fest.

Die kommende Verbandsliga-Saison wird von allen Beteiligten als eine große Herausforderung gesehen: „Spiel- und finanzstarke Teams werden sich eine Menge an spannenden Derbys liefern. Die Begegnungen gegen Rot-Weiß Darmstadt, den VfR Groß Gerau oder den FCA Darmstadt versprechen eine Vielzahl von Zuschauern. Mit dem SV Hummetroth oder der zweiten Mannschaft von den Offenbacher Kickers sind weitere Top-Teams am Start.“

Die Kaderplanung für die beiden Teams des SC Viktoria Griesheim läuft auch Hochtouren und wird in den nächsten Tagen finalisiert. Der Start der Vorbereitung ist für Ende Juni terminiert. „Unser sportliches Ziel ist es sich in dieser sehr starken Verbandsliga zu etablieren. Darüber hinaus möchten wir die Verbindung zwischen unseren Mannschaften und den Fans stärken. Dies soll schwerpunktmäßig mit Spielern aus der Region erfolgen. In der letzten Saison haben wir genau diese Verbindung vernachlässigt“, räumt Bergemann selbstkritisch ein.

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