TSV-Rumpfelf war dem Sieg näher

Verbandsliga: Lehnerz II holt Punkt in Weidenhausen

14. Mai 2017, 16:33 Uhr

Dennis Nuspahic ließ vom Punkt die größte Chance liegen.

Angesichts des Fehlens einiger Korsettstangen hat der TSV Lehnerz II beim 0:0 bei den Adlern Weidenhausen ein beachtliches Ergebnis erzielt. Sogar ein Sieg war für die nun endgültig gerettete Mannschaft von Sedat Gören im Bereich des Möglichen.

Gören hatte lediglich 13 Spieler und Ersatzkeeper Lennard Fladung ans Chattenloh mitgenommen, da die Reserve nicht mehr auf Spieler aus dem Hessenligakader zurückgreifen darf und darüber hinaus die Eckpfeiler Maximilian Balzer, Paul Hohmann (beide verletzt) sowie Patrick Lesser (krank) fehlten. So durfte sogar Kevin Schüler aus der dritten Mannschaft zwei Minuten Verbandsligaluft schnuppern.

„Obwohl die personelle Lage heute nicht wirklich toll war, haben wir ein sehr gutes Spiel abgeliefert. Vor allem kämpferisch lief heute viel mehr als in den Wochen vorher“, hatte Angreifer Robin Sorg viel Lob für seine Mannschaft übrig, die schon vor der Pause durch einen Kopfball von Leon Wittke oder einen Schuss von Christoph Sternstein in die kurze Ecke in Führung hätte gehen können.

Bei den Adlern machte sich die verletzungsbedingte Abwesenheit der Gonnermann-Brüder bemerkbar. Zwar hatten die Adler auch ihre Chancen, zwingender allerdings war die Reserve des TSV Lehnerz. Dem Tor am nächsten kam schließlich Dennis Nuspahic vom Strafstoßpunkt, allerdings traf der Spielmacher nur die Latte (68.). Zuvor war Robin Sorg von Manuel Toro Moreno regelwidrig gelegt worden.

„Es war insgesamt ein ausgeglichenes Spiel, dennoch wäre ein knapper Sieg für uns aufgrund der besseren Chancen ebenfalls nicht unverdient gewesen“, schloss Sorg seine Analyse. / hall

Die Statistik:

Weidenhausen: Klotzsch; Beng, Schäfer, Ogbonnaya (66. Ewald), Göbel, Gerbig, Kim, Nguyen, Hammer, Löffler (46. Baumbach), Toro Moreno.
Lehnerz II: Grösch; Sternstein, Weldetnsae, Vilmar, Gaul, Nuspahic (88. Schüler), Sorg, Wittke, Friedrich, Say, Mwanza (77. Dapar).
Schiedsrichter: Timo Ide (Frielendorf). Zuschauer: 250. Besonderes Vorkommnis: Dennis Nuspahic (Lehnerz II) schießt Foulelfmeter an die Latte (68.).

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