Tusha will „besondere Momente“ wiederholen

Hessenliga: Alzenau sei nicht zu unterschätzen

07. April 2016, 09:53 Uhr

Renato Tusha bleibt dem TSV Lehnerz auch 16/17 treu. Foto: Charlie Rolff

Renato Tusha hält dem TSV Lehnerz auch in der kommenden Saison die Stange. Vor dem Heimspiel gegen Bayern Alzenau (Samstag, 15 Uhr) haben wir mit dem 24-Jährigen gesprochen.

Tusha war vor allem aus der Gruppenliga umworben, entschied sich letztlich dennoch für einen Verbleib beim TSV.„Aus beruflichen Gründen hatte ich überlegt, etwas kürzer zu treten. Aber nach einem Gespräch mit meinem Vater war klar, dass ich noch einmal in der Hessenliga bleibe. Im Endeffekt bin ich mit 24 ja auch noch jung“, erklärt Tusha. Dass für ihn aber kein Wechsel zu einem anderen Hessenligisten infrage kam, liegt für ihn ebenfalls auf der Hand. Schließlich verstehe er sich mit Trainer, Vorstand und Mannschaft hervorragend, außerdem habe er schon ganz besondere Momente mit dem Team in den vergangenen Jahren erlebt, so wie die Aufstiegsspiele in die Regionalliga. „Es wäre toll, wenn wir diese Momente wiederholen könnten“, sagt Tusha, der davon ausgeht, dass der TSV auch in der kommenden Runde wieder oben mitspielen werde.

Gegen Schlusslicht Bayern Alzenau zählt rein von der Papierform her am Samstag nur ein Sieg. Der Offensivgeist hebt allerdings warnend den Zeigerfinger: „Alzenau hat auch in der vergangenen Saison ganz oben mitgespielt. Ich weiß nicht, was bei denen los ist, aber wir dürfen die auf keinen Fall unterschätzen.“ So gelte es wie immer Vollgas zu geben. Tusha selbst spielte in den vergangenen Wochen immer, könnte allerdings auch ein Opfer von Trainer Henry Lessers Rotationsprinzip werden. „Bei Henry ist es schon immer so, dass jeder seine Chance bekommt. In der Vorbereitung und auch während der Saison. Da war er immer fair“, verdeutlicht Tusha.

Gegner Bayern Alzenau kämpft derweil um die Existenz in der Hessenliga: Nach einigen Abgängen im vergangenen Sommer steckt das Team vom scheidenden Trainer Jochen Seitz seit dem ersten Spieltag im Abstiegskampf.

Autor: Johannes Götze

Kommentieren