Verbandsliga: Borussia Fulda feiert Heimspiel-Premiere
Borussia Fulda - OSC Vellmar II (Sonntag, 15 Uhr)
Über vier Jahre liegt das letzte Verbandsliga-Heimspiel von Borussia Fulda zurück. Es setzte eine 1:3-Niederlage gegen Buchonia Flieden, der Torschütze hieß Mark Jaksch. "Stimmt, da habe ich einen Freistoß reingeschossen", erinnert sich der heutige Borussen-Kapitän, der jedoch viel lieber nach vorne schaut: "Die Vorfreude ist natürlich riesig. Wir hoffen auf 500 Zuschauer und wollen den Fans nach Möglichkeit attraktiven Offensivfußball bieten. Wichtiger ist aber natürlich der sportliche Erfolg." Nicht mithelfen kann am Sonntag Maximilian Müller, der in Weidenhausen wegen einer Tätlichkeit vom Platz flog. Dafür ist Marius Müller wieder ein Stück weiter und wird sicherlich gegen Vellmar ein paar Minuten mehr Spielzeit bekommen. Diesmal definitiv dabei sein wird Nikola Milankovic: "Es ist alles vom Hessischen Fußballverband abgesegnet", teilt Sportmanager Sebastian Möller mit.
SV Steinbach - Melsunger FV (Sonntag, 15 Uhr)
Mit ganz breiter Brust und als Tabellenführer darf der SVS ins Spiel gegen Melsungen gehen. Gegen Lehnerz II überzeugte die Müller-Elf in Hälfte eins mit direktem Spiel über Spieler wie Petr Paliatka, Julian Rohde, Petr Kvaca oder Andre van Leeuwen und hatte in vorderster Front mit Florian Münkel einen eiskalten Vollstrecker. In der Form sollte Melsungen machbar sein - und die Tabellenführung mindestens eine Woche verteidigt werden.
FSV Dörnberg - Hünfelder SV (Sonntag, 15 Uhr)
Dominant, ruhig, selbstbewusst, diszipliniert, taktisch gut eingestellt und letztlich höchst erfolgreich bestritt der Hünfelder SV das erste Saisonspiel zuhause gegen den SC Willingen am vergangenen Sonntag (4:1). Die Aufgabe im Bergstadion wird ungleich schwerer, denn der FSV gilt auf dem ungewohnten Kunstrasen als extrem heimstark. Die Stärken beim Gegner liegen in der Offensive, die Schwächen in der Defensive. Das könnte Hünfelds Trumpf werden, denn Rechtsaußen Christoph Neidhardt bringt jede Menge Schnelligkeit mit, um die Defensive auszuhebeln. Und mit Marius Hampl drängt sich ein weiterer ganz schneller Spieler auf: Der Ex-Schlitzerländer ist trotz fehlender Vorbereitung fit und hinterließ am vergangenen Wochenende bei den beiden Auftritten in der zweiten Mannschaft nicht nur aufgrund von zwei Treffern bleibenden Eindruck.


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