Verbandsliga: Borussia Fulda will sich absetzen
Außer dem Tabellenführer nur Asbach gefordert
SC Willingen - Borussia Fulda (Samstag, 16.30 Uhr)
"Wir wollen in Willingen den Vorsprung ausbauen. Das ist unser Anspruch. Wir können nicht dorthin fahren und sagen, dass wir mit einem Punkt zufrieden sind", sagt Borussias Co-Trainer Daniel Freidhof, der noch mit skeptischem Blick auf die Tabelle schaut: "Das ist eine komische Situation. Wir haben von elf Spielen neun gewonnen, haben aber nur zwei Punkte Vorsprung. Deswegen sollte man eigentlich auch gar nicht draufgucken. Man muss aber auch sagen, dass Hünfeld eine gute Saison spielt und nur zwei Spiele mehr hat." In Willingen erwartet Freidhof keinen Spaziergang: "Ich weiß ja wie das ist. Zweieinhalb Stunden Fahrt, dann fährst du in das Dorf rein, überall ist schon Partystimmung, du musst das alles ausblenden und erstmal Fußball spielen. Und das auf einem Platz, der schwierig zu spielen sein wird." Sollte alles gut gehen, wird der Borussen-Tross, der außer Felix Beck keine Personalsorgen hat, in Willingen die Nacht zum Tage machen.
BC Sport Kassel - SVA Bad Hersfeld (Samstag, 14.30 Uhr)
"Wir kommen in der Rückrunde", verspricht Kassels Trainer Wolfgang Zientek, der aktuell mit massiven Personalproblemen zu kämpfen hat: "Ich muss schon immer wieder Spieler aus der zweiten und dritten Mannschaft mit auf die Bank nehmen. Dafür macht es meine Mannschaft aber super. Hut ab. Sie zeigt immer eine tolle Moral." So wie auch am vergangenen Samstag in Hünfeld, als es schon nach fünf Minuten 0:1 aus Sicht der Sportianer stand, die Mannschaft aber nie aufgab, sich aber dennoch mit 1:3 geschlagen geben musste. Gegen den SVA wird Zientek sicherlich nicht ganz so defensiv spielen lassen, wie zuletzt. Auch die Asbacher mussten in der Vorwoche beim torlosen Remis gegen Melsungen auf einige wichtige Spieler verzichten, dafür sprangen Spieler wie Fabian Mafuruse in die Bresche und machten ihre Sache richtig gut.

