Verbandsliga: Borussias Siegesserie reißt in Eschwege

„Haben uns den Schneid abkaufen lassen“

27. September 2014, 18:49 Uhr

Marius Müller erzielte den Führungstreffer für Borussia Fulda. Foto: Christian Halling

Nach dem Traumstart von sieben Siegen zu Saisonstart hat Verbandsligist Borussia Fulda am Samstagnachmittag den ersten kleineren Rückschlag wegstecken müssen. In Eschwege trennte sich die Mannschaft von Oliver Bunzenthal mit 1:1 (1:0)-Unentschieden und bleibt somit als Aufsteiger der Liga-Primus.

„Wir haben heute gegen einen richtig starken Gegner gespielt, der vor allem spielerische Qualitäten hatte“, erklärt Borussen-Offensivakteur Marius Müller, der den Traditionsverein bereits in der 14. Minute in Führung schoss. Nach feinem Zusammenspiel mit Christopher Krause und Daniel Schirmer schloss der Ex-Regensburger eine Kombination aus zehn Metern flach ab, und versenkte das Sportgerät im langen Eck zur umjubelten Führung. Danach verloren die Domstädter ein wenig den Faden im eigenen Spiel. „Es war eine sehr umkämpfte und intensive Begegnung, die allerdings wenig Höhepunkte vor den Toren bot“, so Müller.

Im zweiten Spielabschnitt traute sich die Heimelf dann mehr zu und gewann von Minute zu Minute mehr Selbstvertrauen. „Da haben wir uns ein wenig den Schneid abkaufen lassen“, gibt der gebürtige Roßbacher zu, dessen Team in der 75. Minute auch noch auf Cino Schwab verzichten musste. Der Neuzugang vom TSV Lehnerz spielte wiederholt Foul und wurde mit Gelb-Rot vorzeitig in die Kabine geschickt. Lange Zeit sah es allerdings so aus, als könnten die Borussen die Führung über die Zeit retten und den achten Sieg im achten Spiel einfahren. In der Nachspielzeit war die Bunzenthal-Elf dann allerdings fällig, als der Schiedsrichter nach einer undurchsichtigen Situation auf einen Eckball entschied, und Stephan Hoffmann für Eschwege in der 91. Minute das 1:1 einköpfte.

„Der Treffer in der Nachspielzeit war extrem bitter. Insgesamt kann man aber von einer verdienten Punkteteilung sprechen“, fasst der Neuzugang zusammen, der mit dem absolut zufrieden ist. „Wir sind super gestartet, dürfen jetzt aber nicht Federn lassen. Unser Blick richtet sich jetzt auf den Doppelspieltag zuhause gegen Sand und bei der zweiten Mannschaft von Hessen Kassel.“

Autor: Max Lesser

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