Fabian Kallée gibt den Feuerwehrmann beim SVA
Verbandsliga: "Es gibt in der Situation keine Ideallösung"
"In dieser Situation gibt es keine Ideallösung", erklärt Kallée, der nachvollziehen kann, dass Ullrich zunächst die Arbeit bei den A-Junioren, die um den Hessenliga-Aufstieg kämpfen, zu Ende bringen will. Kallée selbst rückte gerade erst in das zweite Glied zurück, um jetzt kurzfristig ganz nach oben befördert zu werden. Er selbst hatte eigentlich vor, seine zukünftige Mannschaft näher kennen zu lernen und Klaus Wächter helfend unter die Arme zu greifen. Wächter wird die Reserve bis Saisonende trainieren, dann übernimmt Kallée wie geplant.
Wie der Mittelstürmer erklärt, habe der Vorstand neben verschiedener interner auch kurzzeitig über eine externe Lösung beratschlagt, diese Idee aber schnell verworfen. Er selbst sehe sich auch ein Stück weit in der Schuld, wenn er vom Vorstand für eine solche Aufgabe vorgesehen sei. Kallée erzielte bis zur Winterpause fünf Tore für die erste Mannschaft, weitere sind nicht geplant: "Ich habe vor, draußen zu stehen. Wenn aber vier, fünf Verletzte kommen, wüsste ich noch, wie man die Schuhe schnürt."
Ziel ist für den 34-Jährigen einzig und allein der Klassenerhalt: "Und ich gehe fest davon aus, dass wir den schaffen werden. Die Situation ist natürlich schwierig, aber die Mannschaft hat Charakter." Es ist nicht seine erste Station als Feuerwehrmann: Die SG Niederaula/Hattenbach übernahm er vor drei Jahren vier Spieltage vor Schluss. Drei Siege und ein Remis später konnte die SGN den Klassenerhalt in der Gruppenliga bejubeln.

