Verbandsliga: Steinbachs Rumpfelf hat nichts zu melden

0:5-Pleite gegen Weidenhausen / Raus aus dem Rennen um Platz zwei

10. Mai 2015, 18:45 Uhr

Petr Kvacas (links) Tempodribblings waren gegen Weidenhausen nicht von Erfolg gekrönt. Am Ende setzte es eine klare 0:5-Niederlage.

Um einen Schmunzler wird Dominik Weber wohl nicht umhin gekommen sein. Der Trainer des Hünfelder SV war heute Zaungast, als sich auch der letzte Konkurrent im Rennen um Rang zwei verabschiedete. Nämlich der SV Steinbach nach dem 0:5 (0:1) zuhause gegen Adler Weidenhausen.

Also theoretisch ist noch was zu machen, dann aber müsste Steinbach die vier verbleibenden Spiele gewinnen und Hünfeld maximal noch einen Punkt holen. Und nach den gezeigten Leistungen am Wochenende ist das unvorstellbar.

Warum bei Steinbach gestern wenig bis gar nichts ging, konnte man schon ein Stück weit vor der Partie ablesen. Denn neben den ohnehin verletzten und verhinderten Spielern Alex Terentew, Sebastian Bott und Andre van Leeuwen, wurden Jonas Krimmel und Mirco Bott für das so eminent wichtige Spiel des KOL-Teams in Hönebach (2:1-Sieg) abgestellt. Dafür gab Michael Saar Waldemar Meier und Patrick Batrakow nach oben. Meier spielte genau wie Nicolas Kochanski von Beginn an und machte seine Sache neben Michael Rübe in der Schaltzentrale keinesfalls schlecht.

Aber in der Summe ging Steinbach einfach zu viel Qualität ab, außerdem scheinen nach der 0:2-Pokalniederlage am Mittwoch in Hünfeld endgültig alle Körner – psychisch wie physisch – aufgebraucht zu sein. Nur Petr Kvaca war noch richtig auf Zack, keines seiner drei Tempodribblings konnte die Führung bringen, auch nicht die Kopfballgelegenheiten von Florian Münkel (18.) und Tobias Becker (20.).

Unbedingt konsequenter war Weidenhausen im ersten Durchgang mit der Verwertung der Möglichkeiten nicht, aber zumindest eine ging rein, nämlich als Sören Gonnermann, der auch den Schlusspunkt vom Punkt setzte und damit Steinbachs Florian Münkel im Kampf um die Torjägerkrone auf drei Treffer distanziert hat, nervenstark gegen Motzkus blieb (33.). Der Deckel war dann spätestens drauf, als die gerade eingewechselten Malzfeld und Rusch das 3:0 herauskombiniert hatten (70.). Da die Kräfte einerseits schwanden und es andererseits nicht zu Steinbach passen würde, auf Schadensbegrenzung zu gehen, durften Sören Gonnermann und Patrick Rusch noch je noch einen Treffer erzielen.

Nichts Neues gibt es bei Weidenhausen in Sachen Trainer:Nach dem Rücktritt von Rafael Klajnszmit Anfang April, übernahm Ex-Torjäger Maikel Buchenau, der dies auch bis zum Rundenende machen wird.

Steinbach: Motzkus – N. Kochanski, Becker, Trabert, Wiegand – Meier, Rübe – Rohde, Paliatka (80. Batrakov), Kvaca – Münkel.
Weidenhausen: Eisenhuth – Ngyuen, Schäfer, Jäger, Beng – T. Gonnermann, Gruber – Silbermann (69. Malzfeld), Dreyer (69. Rusch), Gerbig (46. Degenhardt) – S. Gonnermann.
Schiedsrichter: Johannes Frohnapfel (SV Welkers).
Zuschauer: 200.
Tore: 0:1 Sören Gonnermann (33.), 0:2 David Dreyer (59.) , 0:3 Tim Malzfeld (70.), 0:4 Patrick Rusch (78.), 0:5 Sören Gonnermann (88., Foulelfmeter). /jg

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