Verbandsliga: Viele ehemalige Spieler zu Gast in Steinbach

Lehnerzer wollen zeigen, dass sie es besser können

20. November 2014, 10:02 Uhr

Der Lehnerzer Andre Vogt im Zweikampf mit Fuldas Christopher Krause. Foto: Charlie Rolff

Nachdem in der vergangenen Woche neben den beiden Topteams Borussia Fulda und Lehnerz II, die im direkten Duell aufeinandertrafen, nur der SVA Bad Hersfeld gespielt hat, sind am kommenden Wochenende wieder alle osthessischen Verbandsligavertreter im Einsatz. Besonders im Vordergrund steht dabei das Derby zwischen Steinbach und Asbach.

TSV Lehnerz II - TSV Mengsberg (Samstag, 14.30 Uhr)

Die Zweitvertretung des TSV Lehnerz möchte eine Woche nach der herben 0:5-Klatsche bei Borussia Fulda zurück in die Erfolgsspur finden. „Gegen eine starke Fuldaer Mannschaft waren wir zum ersten Mal in dieser Saison chancenlos. Wir wollen zeigen, dass wir es besser können“, wünscht sich TSV-Coach Marco Lohsse eine Leistungssteigerung. Zum Rückrundenauftakt hat der TSV mit Mengsberg einen Aufsteiger zu Gast, der im Hinspiel mit 2:0 besiegt wurde. „Wir spielen zu Hause, wir wollen gewinnen“, gibt Lohsse die Route für das Spiel vor. Die Lehnerzer sind aktuell die beste Heimmannschaft der Liga.

Borussia Fulda - SV Weidenhausen (Samstag, 16 Uhr)

Einsam seine Kreise an der Tabellenspitze der Verbandsliga Nord zieht weiterhin Borussia Fulda. Durch den Sieg gegen Lehnerz II konnte einer der ärgsten Verfolger weiter distanziert werden. Mit Weidenhausen kommt nun ein Gegner in die Johannisau, der gegen den Abstieg kämpft. Doch auch Weidenhausen konnte in den vergangenen drei Spielen (zwei Unentschieden, ein Sieg) Selbstvertrauen aufbauen.

SV Steinbach - SVA Bad Hersfeld (Sonntag, 14.45 Uhr)

Die Steinbacher begrüßen am Sonntag den SVA Bad Hersfeld zum Derby am Mühlengrund. Für einige Asbacher kommt es dabei zum Wiedersehen mit ihrem alten Verein oder gar zum "Heimspiel". Neben SVA-Coach Ante Markesic trugen auch Romeo Schäfer, Julian Wehner und Marcel Ludwig bereits das Steinbacher Trikot.

Problematisch könnten die Platzverhältnisse werden, aber laut Trainer Kalle Müller setzen die Steinbacher alles daran, dass das Spiel stattfinden kann. „Wir wollen unbedingt spielen. Wir sind in einer guten Verfassung und gerade unsere Offensive mit Kvaca und Münkel ist gut drauf.“ Außerdem hätten die Steinbacher bei einem Spielausfall vier Wochen kein Spiel gemacht, bevor im Dezember die letzten beiden Begegnungen auf dem Spielplan stehen.

SC Willingen - Hünfelder SV (Sonntag, 14.45 Uhr)

Nachdem die Mannschaft von Trainer Dominik Weber sich am vergangenen Wochenende ausruhen konnte, steht am Sonntag die Reise nach Willingen auf dem Programm. Um im Rennen um den Relegationsplatz weiter mit dabei zu bleiben, wäre ein Sieg wichtig, da die punktgleichen Sander zwei Spiele weniger als der HSV absolviert haben. Fehlen werden weiterhin Kevin Krieger und Robert Simon, die nach ihren Platzverweisen gegen Eschwege noch gesperrt sind.