Verwirrung um Marko Curic und den SV Neuhof

Angreifer verkündet Wechsel via Facebook - Bär dementiert

15. Januar 2016, 21:17 Uhr

Marko Curic spielte zuletzt in Bachrain. Foto: Charlie Rolff

Verwirrspiel um den SV Neuhof und Marko Curic: Der 24-jährige Offensivallrounder hat via Facebook seinen Wechsel zum Verbandsligisten verkündet, der Verein jedoch dementiert einen sofortigen Wechsel.

Curic spielte zuletzt ein Jahr beim Gruppenligisten Bachrain und erzielte in 26 Begegnungen 16 Treffer. Im November trennte sich der TSV dann aber vom Kroaten, wir berichteten. Jetzt will Curic zum SV Neuhof in die Verbandsliga, wie der Angreifer via Facebook verkündete. Dort postete er ein Bild mit Neuhofs Sportlichem Leiter Alexander Bär sowie einem Trikot mit der Nummer 17. Dazu schrieb er: "Neues Jahr, neuer Club, neue Liga", auf Kroatisch an die Facebook-Community.

Auf den ersten Blick scheint es, als sei alles in trockenen Tüchern. Pustekuchen! "Ich kann einen sofortigen Wechsel nicht bestätigen. Wir sind uns mit dem Spieler einig, kommen in den Ablöseverhandlungen mit Bachrain aber nicht voran. Derzeit sind wir meilenweit von einer Einigung entfernt. Am Montag werde ich noch einmal mit Venko Pavic (Sportlicher Leiter in Bachrain, Anm. d. Red.) telefonieren, danach sehen wir weiter", erklärt Alexander Bär, Sportlicher Leiter des SV Neuhof, der ergänzt: "Der Spieler will sofort spielen, müsste nach jetzigen Stand aber aufgrund der fehlenden Freigabe bis zum 25. April eine Sperre absitzen. Wenn er solange pausieren möchte, wäre der Wechsel fix. Aber das wissen wir eben nicht. Zudem scheint Thalau ebenfalls großes Interesse an einer Verpflichtung zu haben." Klar ist aber: Sollten Patrick Kalis und Ondrej Brusch das Team vom Kaliberg im Winter verlassen, will der SVN noch einmal nachlegen.

Doch wie kam es überhaupt zu Curics Foto auf Facebook? "Er wollte ein privates Bild machen", berichtet Bär, der zu diesem Zeitpunkt nicht ahnte, dass Curic dieses in dem sozialen Netzwerk posten würde. "Das ist natürlich alles andere glücklich und ich finde es schade, dass er so etwas macht."

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