Vier Wochen Pause vor dem letzten Spiel des Jahres

Kreisoberliga Mitte: Die SG Lauter soll noch einmal ran

23. November 2016, 17:45 Uhr

Die SG Lauter um Patrick Eifert (blaues Trikot, links) muss wohl noch einmal ran. Foto: Florian Volk

Während viele Ligen und Vereine schon in der Winterpause sind, steht am Wochenende in der Kreisoberliga Mitte noch ein regulärer Spieltag auf dem Programm. Da alle Teams noch mindestens 16 Spiele absolvieren müssen, wäre die Durchführung der Begegnungen für alle Beteiligten wohl eine gute Lösung. Das sagen selbst die Verantwortlichen der SG Lauter - obwohl die letzte Partie der Vogelsberger vor dem Spiel bei Hünfelds Reserve (Sonntag, 17 Uhr) gar schon vier Wochen zurückliegt.

"Prinzipiell sollten wir schon spielen. Ich weiß nicht, wann sonst die ganzen Spiele stattfinden sollen", sagt Trainer Sebastian Schmidt. Schließlich stehen noch 16 Begegnungen auf dem Spielplan, die von Ende Februar bis Ende Mai in gerade einmal drei Monaten absolviert werden müssen. "Das wird ein ganz straffes Programm", prognostiziert der Übungsleiter, der jedoch auch betont, "dass die Jungs in die Winterpause wollen. Wir konnten in den vergangenen Wochen nur trainieren, da fehlt dann auch irgendwann die Motivation." Deswegen ging es zur Abwechslung zuletzt auch zweimal in die Sauna.

Ebenso wie die SG Lauter warten auch der TSV Künzell II, die SG Ulstertal, Burghaun und Kiebitzgrund/Rothenkirchen seit dem 30. Oktober auf ein Pflichtspiel. Am wahrscheinlichsten scheint am Wochenende ein Auftritt der Viererspielgemeinschaft aus dem Vogelsberg - sollte es keine Komplettabsage geben, kann das Spiel in Hünfeld nämlich auf Kunstrasen ausgetragen werden. Ein ungewohntes Terrain für die Schmidt-Elf. "Wir trainieren nur auf Rasen. Für uns wird es darum gehen, sich schnellstmöglich an die Gegebenheiten zu gewöhnen. Einen Punkt wollen wir mindestens anvisieren", macht der 38-jährige Coach klar.

Denn obwohl zwischen dem Sechsten Lauter und Hünfeld II auf dem Abstiegsrelationgsrang acht Plätze liegen, beträgt die Punktedifferenz zwischen beiden Teams gerade mal acht Zähler. "Man muss noch einige Punkte sammeln", weiß Schmidt, der insgesamt zufrieden mit der Saison seiner Schützlinge ist. "Im Großen und Ganzen ist das schon okay. Wir hatten auch wechselhafte Auftritte mit Spielen, in denen die Einstellung gefehlt hat, wie gegen Burghaun und Ulstertal. Generell ist unsere Platzierung aber in Ordnung."

Autor: Steffen Kollmann

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