Grittner bei "Einfach mal Luppen"
Vom FZ-Austräger zum DFB-Pressesprecher
Jens Grittner ist seit 2012 Pressesprecher des Deutschen Fußball-Bundes. Archivfoto: Christian Halling
"Es ist mein absoluter Traum, die Themen Fußball und Journalismus miteinander verbinden zu dürfen", betont Grittner, der als 12-, 13-jähriger Junge als Zeitungsausträger erste Erfahrungen mit den Medien gemacht hat. Ergebnisdienst, Berichterstattung an den Sportplätzen – als freier Mitarbeiter verdiente sich der Gläserzeller bei der Fuldaer Zeitung seine ersten Sporen. Beharrlichkeit, Erreichbarkeit, Zuverlässigkeit: Drei Eigenschaften, die er aus dieser Zeit mitnehmen konnte, sind ihm heute noch besonders wichtig.
Doch nach dem Abitur kam es nicht zu einer weiteren Zusammenarbeit: "Der damalige Chefredakteur hat gesagt: 'Du musst studieren.' Das habe ich damals nicht gemacht, weil mir das zu praxisfern war und ich es mir auch nicht finanziell leisten konnte", erklärt Grittner weiter, der stattdessen eine zweigleisige Ausbildung an einer Berufsakademie im Bereich Betriebswirtschaft und Kommunikation antrat. Später arbeitete er für einen Sportartikelhersteller, ehe er für ein Praktikum beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) anheuerte und sich dort später seinen Traum erfüllte, als er 2012 zum Pressesprecher befördert wurde.
Keine zwei Jahre später durfte der heute 51-Jährige in Brasilien den Weltmeisterschafts-Titel mit der Nationalmannschaft bejubeln. Unter anderem mit Real-Star Toni Kroos, der mit Bruder Felix – Spieler von Eintracht Braunschweig – den erfolgreichen Podcast "Einfach mal Luppen" betreibt. Was der heute in Dreieich lebende Grittner über den WM-Triumph, seine Arbeit und die Zusammenarbeit mit den Stars erzählt, hört ihr HIER.

