Von Pazatka ebnet den Weg nach 57 Sekunden

Verbandsliga: Petersberg hält die Liga - Fotostrecke

13. Mai 2017, 16:25 Uhr

Adrian von Pazatka traf ganz früh. Foto: Kevin Kremer

Der RSV Petersberg hat in der Verbandsliga den Klassenerhalt eingetütet und einen 5:0 (2:0)-Erfolg gegen den Melsunger FV gefeiert.

Petersberg legte vor rund 200 Zuschauern am Waidesgrund los wie die Feuerwehr: Genau 57 Sekunden waren gespielt, da durfte RSV-Coach Rolf Gollin das erste Mal jubeln. Kubilay Kücükler nutzte den Patzer von Christian Dobler Eggers und steuerte auf Keeper Sascha Beetz zu. Der konnte den ersten Schuss zwar noch halten, beim Nachschuss von Adrian von Pazatka sollte er aber machtlos sein (1.). Und es ging im Minutentakt weiter. Boris Aschenbrücker vergab per Kopf (3.), Julian Wehner freistehend aus 16 Metern (5.), dazu fehlte beim Kopfball von Daniel Nüchter nicht viel (6.).

Überfällig war das 2:0 in Minute 32 von Boris Aschenbrücker, der eine Flanke von Kücükler in das lange Eck wuchtete. Dass es für Melsungen lediglich bei einem Zwei-Tore-Rückstand zur Pause blieb, hatten die Gäste vor allem Keeper Beetz, der vor dem Halbzeit mehrfach überragend parierte. Nüchter (34.), von Pazatka (36.), Kücükler (37.) und Aschenbrücker (45.) vergaben hier bereits in Durchgang eins die Vorentscheidung.

Nach dem Seitenwechsel brauchte die Gollin-Elf gut 15 Minuten, um wieder in die Spur zu finden. Dann hatte Kücükler nach tollem Pass von Nüchter auf dem Fuß (63.). Dieses sollte aber erst 120 Sekunden später fallen. Der ganz starke von Pazatka umkurvte Beetz nach einem tollen Zuspiel von Julian Wehner und schob den Ball ins leere Tor (65.). Nur sieben Zeigerumdrehungen später das 4:0: Der eingewechselte Patrick Wingenfeld leitete den Treffer selbst ein und stand bei einer Flanke von von Pazatka goldrichtig (72.).

Für den 5:0-Endstand - mit dem Melsungen noch sehr gut bedient war - sorgte Boris Aschenbrücker, der nach Vorlage von Daniel Nüchter seinen zweiten Treffer an diesem Tag markierte (86.). "Das frühe Tor hat uns in die Karten gespielt", frohlockte Kücükler, der von einem hochverdienten Erfolg sprach. "Wir wollten heute unbedingt den Klassenerhalt eintüten und haben das in beeindruckender Manier gemacht. Großes Kompliment an die Mannschaft."

Die Statistik

RSV Petersberg: Beikirch - Vogt, Brzoza (46. Lindiger), M. Aschenbrücker, Kilian - Wehner, Nüchter - Stupp (57. Wingenfeld), von Pazatka - Kücükler (66. Zehner), B. Aschenbrücker.
Melsunger FV: Beetz - Raabe, Schmidt, Dobler Eggers (70. Lange), Rading (19. Schmidt) - Bajjic, Grunewald - Haas, Hermansa - Krug, Kilian.

Schiedsrichter: Marcus Rolbetzki (Marburg).
Zuschauer: 200.
Tore: 1:0 Adrian von Pazatka (1.), 2:0 Boris Aschenbrücker (32.), 3:0 Adrian von Pazatka (65.), 4:0 Patrick Wingenfeld (72.), 5:0 Boris Aschenbrücker (86.).

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