0:2
Vujica hatte die Chance
Hessenliga: Erneute Heimniederlage
13 Gegentore in den letzten drei Heimspielen und die lange Liste der Ausfälle mit Leuten wie Görner, Yanez, Sosa Perez, Zarevski, Wozniak oder Jacko hinterließen im Spiel der Neuhofer ihre Spuren: Vor der Pause ging nach vorne überhaupt nichts. Vor allem die Abgezocktheit eines Radek Görner im Sturm war unersetzbar. So gab es kaum Abschlüsse und so gut wie keine Entlastung. Und das, obwohl die Hausherren immer bemüht und engagiert waren.
Das 0:1 nach 45 Minuten war absolut verdient, denn Hadamar war im Spiel nach vorne gefährlich und schaffte es, dass Keeper Strauch nicht einen einzigen gefährlichen Ball auf sein Tor bekam. Der einzige Treffer fiel, als die rechte Abwehrseite offen war und Leon Bräuer in letzter Instanz den durchgebrochenen Zey nur per Foul stoppen konnte. Herdering ließ Dogus Albayrak vom Elfmeterpunkt keine Chance.
Nach dem Wechsel ging bei Neuhof etwas mehr nach vorne, doch das Niveau des Spiels blieb weiter mäßig. Hadamar machte jetzt viel zu wenig, während Neuhof eine dicke Ausgleichschance durch Vujica vergab, der aus sechs Metern an Strauch scheiterte (62.). Hier das 1:1 und die Wende wäre vielleicht drin gewesen.
Auf der anderen Seite parierte Dogus Albayrak glänzend gegen einen Flachschuss von Steffen Rücker (59.), war dann aber chancenlos, als der Schuss von Jerome Zey zur Vorentscheidung im Netz landete. „Was ein Glückstor“, fluchte Albayrak nicht zu unrecht. So war ein Spiel verloren, das mit einer besseren Leistung durchaus Punkte für Neuhof hätte bringen können.
Die Statistik
SV Neuhof: Albayrak; Antoniev (75. Görner), Bräuer, Bagaric, Mamusa, Krastov, Vujica, Anastasov, Yoo (46. Yanez Cortes), Özdemir, Velic (54. Kovac).
RW Hadamar: Strauch; Matthias Neugebauer, Dimter, Paul, Gschwendner, Herdering, Rücker (90. Oriana), Markus Neugebauer, Zey (80. Sedy), Burggraf, Aschenkewitz (67. Pandza).
Schiedsrichter: Gahis Safi (Erlensee).
Zuschauer: 130.
Tore: 0:1 Jonas Herdering (8., Foulelfmeter), 0:2 Jerome Zey (72.).

