Wegweisende Tage für den 1. FC Langen

Gruppenliga Frankfurt Ost: Seligenstadt will die Serie

18. April 2018, 11:55 Uhr

Payam Khederzadeh ist am Donnerstag mit Steinheim im Nachholspiel gegen Bad Orb gefordert. Foto: Steffen Turban

Die Nachholspiele stehen ganz im Zeichen des Abstiegskampfes. Am Mittwoch geht es für den FC Dietzenbach in Großkrotzenburg um wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt. In diesem befinden sich auch Marköbel und Langen, die ebenfalls am Mittwoch aufeinander treffen. Vor allem beim Aufsteiger stehen wegweisende Tage bis zum Wochenende bevor. Unterdessen spielt Altwiedermus bei Türk Gücü Hanau und will dabei den zweiten Tabellenplatz von Erlensee erobern. Seligenstadt hat am Donnerstag Somborn vor der Brust und will den nächsten Sieg einfahren.

Germania Großkrotzenburg – FC Dietzenbach (Mittwoch, 18.30 Uhr)

Nach zuletzt guten Ergebnissen setzte es in Bad Orb eine 2:3-Niederlage. "Das war ein Schlag ins Gesicht", stellt FCD-Sprecher Werner Marquardt fest und weiß: "In Großkrotzenburg wird es definitiv nicht leichter, aber wir fahren guten Mutes hin, haben alle Mann an Bord und wollen die Punkte zurückholen." Dietzenbach steht mit 31 Punkten auf dem 14. Platz, zwei Zähler sind es bis zum 1. FC Langen, der aktuell den ersten Nichtabstiegsplatz belegt. Großkrotzenburg musste zuletzt ein paar Teams vorbeiziehen lassen und ist bei vier Punkten Rückstand zum Aufstiegsrelegationsplatz am Mittwoch um den Anschluss bemüht.

Türk Gücü Hanau – SV Eintracht Altwiedermus (Mittwoch, 19.30 Uhr)

Spätestens nach der 1:3-Niederlage gegen Erlensee ist für Türk Gücü Hanau der Weg Richtung Tabellenspitze in weite Ferne gerückt. "Für uns ist die Saison abgehakt, nach oben und nach unten wird nichts mehr passieren, deshalb wollen wir die Runde einfach noch gut zum Ende bringen", erklärt TGH-Sprecher Mehmet Bayram. Um gegen Altwiedermus nicht zu verlieren, müssen sich die Hanauer strecken. "Die haben eine gute Mannschaft und einen Lauf. Außerdem können sich nach oben hin noch eingreifen", weiß Bayram. Die Partie wird nicht auf dem Sportplatz von Türk Gücü ausgetragen, sondern beim FC Hochstadt. "Bei uns müssten wir ansonsten auf den Hartplatz, deshalb haben wir uns so geeinigt."

SG Marköbel – 1. FC Langen (Mittwoch, 20 Uhr)

Für Langen stehen richtungsweisende Tage an. Es beginnt mit dem Auswärtsspiel am Mittwoch beim Tabellennachbarn und Rivalen im Abstiegskampf, der SG Marköbel. Die Teams bewegen sich unmittelbar an der Grenze zum Tabellenkeller. Langen ist mit 33 Punkten einen Zähler vor Marköbel, die momentan den ersten Abstiegsplatz belegen. "Da geht es schon mal um die Wurst. Heimspiele verliert Marköbel mit seiner großgewachsenen Mannschaft selten", weiß Langens Trainer Murat Kilinc, für den es am Donnerstag dann noch einmal ernst wird.
Denn abends findet die Sportgerichtsverhandlung bezüglich der abgebrochenen Partie zwischen Langen und Bischofsheim vor einigen Wochen statt. Am Sonntag geht es dann zum Heimspiel gegen Oberndorf. "Wenn alles glatt läuft, haben wir am Sonntagabend neun Punkte mehr auf dem Konto", gibt Kilinc einen Ausblick in seine Gedankenwelt, stellt aber gleich wieder klar: "Es sind schwere Spiele in dieser ausgeglichenen Liga. In Marköbel müssen wir wahrscheinlich auf dem Hartplatz ran und Oberndorf steht als Aufsteiger mit 50 Punkten nicht ohne Grund sehr weit oben in der Tabelle."

Sportfreunde Seligenstadt – SV Somborn (Donnerstag, 19.30 Uhr)

Seit der 0:1-Niederlage in Dietzenbach konnte Seligenstadt zweimal in Folge gewinnen und will diese Serie gegen Schlusslicht Somborn nun ausbauen. "Gegen den Tabellenletzten sollte man gewinnen. Klar ist aber auch, dass die Kollegen nicht zu unterschätzen sind. Die werden auch auf dem Platz stehen und müssen bespielt werden", stellt Sportfreunde-Trainer Thomas Marton klar, hat aber auch das Ziel vor Augen, mit seiner Mannschaft das Punktekonto auf 42 Zähler aufzustocken und sich damit weiter von den Abstiegsrängen abzusetzen.

SVG Steinheim – FSV Bad Orb (Donnerstag, 19.30 Uhr)

Eine Partie zwischen zwei Aufsteigern ohne wirklichen Stellenwert. Während Steinheim im Mittelfeld der Tabelle auf Platz sieben und mit 45 Punkten in ruhigen Fahrwassern unterwegs ist, trieb sich Bad Orb vom Beginn der Saison an auf den letzten beiden Plätzen herum. Aktuell ist der FSV Vorletzter, hat mit 14 Punkten und damit momentan 19 Zählern Rückstand zum rettenden Ufer aber keine echte Chance mehr auf den Klassenerhalt und muss nach einem Jahr in die Kreisoberliga zurück.

Autor: Valentin Schwing

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