Topspiel zwischen Hofbieber und Bimbach
„Wenn wir es vergeigen, ist es rum“
Die Spvgg. Bimbach um Ferhat Celikel (links, hier gegen Filip Spirovski von der FSG Kiebitzgrund/Rothenkirchen) freut sich auf das Topspiel in Hofbieber. Foto: Charlie Rolff
In der Winterpause hat die Spvgg. Bimbach das Ziel ausgegeben, das Meisterrennen so lange wie möglich spannend machen zu wollen. Nun kann Ihre Mannschaft sogar auf Platz eins springen. Der Plan scheint also aufzugehen.
Wir freuen uns, diese eine Chance zu haben. Wenn wir am Sonntag gewinnen, sind wir voll im Rennen. Wenn wir es vergeigen, ist es rum. Dann hätte sich Hofbieber die Meisterschaft auch verdient. Wir hatten uns erhofft, dass Hofbieber vor diesem Spiel noch das eine oder andere Pünktchen liegen lässt – und genau so ist es mit dem 2:2 gegen Pilgerzell passiert. Deshalb haben wir dieses absolute Topspiel, das etwas ganz Besonderes für uns ist.
Ihr Gegner hat in dieser Saison kein einziges Ligaspiel verloren. Inwiefern ist diese Mannschaft überhaupt verwundbar?
Einen wirklichen Schwachpunkt gibt es nicht, sonst wäre so eine Bilanz überhaupt nicht möglich. Die ganze Mannschaft von Hofbieber ist ein Stück weit unser Vorbild, sie hat unter Trainer Oliver Bunzenthal seit Sommer noch einmal einen gehörigen Sprung gemacht. Aber so schlecht sind wir auch nicht, gerade offensiv, und wir sind gut drauf. Wir wollen unsere Leistung abrufen und so gut es geht Paroli bieten.
Mit dem 4:1 gegen Margretenhaun und dem 4:0 gegen Edelzell/Engelhelms hat Ihre Mannschaft nach der Winterpause starke Ergebnisse eingefahren. Wie groß ist der Anteil der Winterneuzugänge?
Natürlich bringt Mo Sharif eine große Klasse mit, und Daniel Schüßler vertritt Darius Günder im Tor mit seiner Erfahrung super. Der Schlüssel war aus meiner Sicht aber, dass wir von Anfang an klar geäußert haben, oben dranbleiben zu wollen. Das ist ein gewaltiger Pluspunkt, denn es gibt für einen Fußballer nichts Schlimmeres, als in eine Rückrunden-Vorbereitung zu gehen, wenn es um nichts mehr geht. Die Jungs haben sich in der Vorbereitung gepusht und daran geglaubt, dass noch etwas geht. Natürlich profitieren wir aber auch vom Modus, weil wir nur noch fünf statt zwölf Punkte Rückstand hatten.
Das Hinspiel ging mit 4:2 an Hofbieber. Mal angenommen, Bimbach gewinnt das Rückspiel: Würde sich für Ihre Mannschaft in der Rolle des Gejagten etwas ändern?
Natürlich könnten solche Gedanken auftauchen, zumal wir eine relativ junge Truppe haben. Aber ich konzentriere mich voll auf Sonntag, denn ich weiß, dass uns ein Riesen-Akt bevorsteht. Es wird auch auf Spielglück und Tagesform ankommen. Sollten wir gewinnen, würden nur die nächsten schweren Brocken warten. In so einer Aufstiegsrunde gibt es nur Endspiele.


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