Wird vielleicht Waldgirmes das neue Griesheim?
Hessenliga: Steinbach sucht nach Erfolgserlebnis
Bei Petr Paliatka (links) wird's eng mit Samstag, Sebastian Bott (rechts) ist hingegen fit. Foto: Kevin Kremer
Doch Waldgirmes zähle laut Petr Paliatka keinesfalls in die Kategorie des „normalen Aufsteigers“, verfüge über eine spielstarke, geschlossene und gestandene Mannschaft. Die bisherigen Ergebnisse stützen diese Einschätzung weitgehend, auch wenn es zuletzt nur ein 0:0 gegen Alzenau gab. Dabei aber waren die Mittelhessen die deutlich bessere Mannschaft, lediglich der brillant aufgelegte Ioannis Takidis in Alzenaus Kasten verhinderte letztlich den Sieg, so dass das Remis eher für die hoch eingeschätzten Mainfranken ein Punktgewinn war.
Paliatka ist sich dementsprechend gewiss, dass alles passen muss, soll im Gießener Umland etwas geerntet werden. Die Personalsituation passt allerdings schon mal nicht: Mit nur zwei Ersatzspielern war Steinbach zur jüngsten Niederlage, der fünften in Serie, gen Ginsheim gereist. Zwar kehrt nun Kapitän und Abwehrchef Steffen Trabert zurück, dafür fällt Petr Kvaca (Zerrung) aus. „Wir müssen schauen, wie wir es am Samstag hinbekommen“, sagt Paliatka, der auf die jungen Spieler notgedrungen baut, sie allerdings auch aus Überzeugung aufstellt: „Beispielsweise hat Pascal Manß in Ginsheim ein starkes Spiel gemacht. Auch Max Schäfer war nach seiner Einwechslung gut. Dass er das mögliche 2:1 nicht macht, interessiert nicht, wir machen dem Jungen gar keine Vorwürfe. Das sind Spieler, die wir in Zukunft brauchen.“
Vielleicht organisiert sich der ebenfalls verletzte Spielertrainer allerdings auch noch Unterstützung aus dem Reservekader, aus diesem war nur Sascha Schleinig mit nach Ginsheim gereist. Diesmal könnte vielleicht noch der eine oder andere mehr die Reise antreten. Alex Terentew scheint allerdings noch nicht so weit, wie Paliatka zähneknirschend erklären muss. Der frühere Stamm-Innenverteidiger habe nach wie vor Schmerzen im Knie.
Doch auch hier gibt Paliatka zu bedenken, dass es nicht bringen würde, jetzt zu hadern. Knüpfe sein Team an die beiden jüngsten Spiele an, werde es in naher Zukunft auch wieder die benötigten Punkte sammeln. Vielleicht dient Griesheim als gutes Omen.


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