Demuths Ausrutscher kostet Soden Zählbares
Verbandsliga: 2:4-Pleite gegen Weidenhausen
"Was wir uns vorgenommen haben, hat die Mannschaft zu 100 Prozent umgesetzt. Daher Kompliment an die Jungs, trotz der Niederlage", so Sodens Co-Trainer Ronny Wadewitz, der den beruflich verhinderten Tino Schmitt vertrat. Im neuen 5-4-1- beziehungsweise 3-4-3-System in der Offensive fanden die Hausherren direkt gut in die Partie, die Führung war die logische Folge. Kevin Paulowitsch kam über die rechte Seite, in der Mitte beförderte ein Gäste-Verteidiger den Ball beim Abwehrversuch über die eigene Linie. Die Adler fanden aber gut zurück und konnten die Partie drehen, ehe Lukas Ehlert für den 2:2-Pausenstand sorgte.
Nach dem Seitenwechsel war Bad Soden die überlegene Mannschaft, ohne aber die ganz großen Torchancen zu kreieren. Tuna Moaremoglu hatte mit einem abgefälschten Schuss Pech, auf der anderen Seite rutschte Kevin Demuth beim Spielaufbau eine Viertelstunde vor Schluss aus. Weidenhausen blieb eiskalt und erzielte die Führung. "Wenn er da nicht ausrutscht, gewinnen wir oder holen zumindest einen Punkt. In den entscheidenden Momenten haben wir derzeit einfach kein glückliches Händchen", meinte Wadewitz. Soden warf fortan alles nach vorne, kassierte nach einem Konter aber noch das 2:4.
Bad Soden: Gonzalez Garcia; Lofink, Demuth, Blocher, Scheller, Harmancioglu (80. de Carvalho) - Moaremoglu, Dananovic - Paulowitsch (74. Kraft), Jordan (85. Breitenberger) - Ehlert.
Schiedsrichter: Gahis Safi (Bruchköbel). Zuschauer: 150. Tore: 1:0 Eigentor (6.), 1:1 Jan Gerbig (16., Foulelfmeter), 1:2 Sören Gonnermann (22.), 2:2 Lukas Ehlert (43.), 2:3 Jan Gerbig (76.), 2:4 Sören Gonnermann (90.).

