Ehlerts Doppelpack leitet Sodens Derbysieg ein

Verbandsliga: Sprudelkicker schlagen Petersberg mit 4:1

26. November 2016, 14:52 Uhr

Lukas Ehlert (links) brachte die Sprudelkicker auf die Siegerstraße. Foto: Charlie Rolff

Die SG Bad Soden hat das Verbandsliga-Derby gegen den RSV Petersberg für sich entschieden. Dank eines frühen Doppelpacks von Lukas Ehlert gewannen die Sprudelkicker auf heimischem Kunstrasen am Ende verdient, wenn auch etwas zu hoch mit 4:1 (2:0).

Nach gut einer Viertelstunde schlug Ehlert das erste Mal zu. Kevin Paulowitsch setzte sich gut über die rechte Seite durch, in der Mitte verpasste Tim Mulfinger noch, Ehlert war aber zur Stelle (16.). Neun Zeigerumdrehungen später setzte der ehemalige Regionalligaspieler einen Freistoß aus 23 Metern in die Maschen. Bitter für Petersberg, hatte die Truppe von Rolf Gollin doch richtig gut angefangen. Nach 90 Sekunden schoss Julian Wehner eine Hereingabe von Patrick Stupp aus kurzer Distanz drüber, ehe Boris Aschenbrücker eine Stupp-Vorarbeit knapp verzog (5.).

Mit der Zeit übernahmen die Hausherren aber immer mehr die Spielkontrolle, der 2:0-Pausenstand hätte durchaus höher ausfallen können. Alleine RSV-Kapitän Andreas Brzoza hatte Glück, dass sein Klärungsversuch zunächst an der Latte landete und später von Keeper Stefan Labendsch entschärft werden konnte. Von Petersberg kam dagegen nicht mehr ganz so viel, einzig eine tolle Direktabnahme von Stupp wurde noch einmal gefährlich - Mulfinger bekam seinen Kopf aber gerade noch in die Schussbahn.

Den besseren Start in Hälfte zwei erlebte dann Bad Soden. Jaron Krapf flankte herrlich auf den Kopf von Mulfinger, der sich die Chance nicht entgehen ließ (51.). Geschockt zeigte sich der RSV aber nicht, ganz im Gegenteil. SG-Keeper Finn Göttgens, der den verletzten Arturo Gonzalez Garcia ersetzte, hielt erst einen Kopfball von Boris Aschenbrücker stark, konnte kurz darauf aber auch nichts machen. Patrick Wingenfeld traf aus 20 Metern die Latte, Petersbergs Nummer neun staubte ab (58.).

Anschließend waren die Gäste bemüht, erspielten sich aber nicht die ganz großen Gelegenheiten. So machte Bad Soden den Deckel drauf, als Alexander Blocher am langen Pfosten einen Standard verwertete (80.). Freistoßschütze war Ehlert, der mit seinem linken Fuß immer wieder gefährlich wurde. Vielleicht um ein Tor zu hoch, verdient war der Sieg der Sprudelkicker aber auf jeden Fall. "Ich denke, wir waren heute in allen Bereichen stärker, sowohl kämpferisch, spielerisch als auch vor dem Tor des Gegners", war Sodens Trainer Sead Mehic hochzufrieden. Seinem Gegenüber Rolf Gollin tat es dagegen "unheimlich für die Mannschaft leid, weil wir uns für unseren hohen Aufwand, den wir betreiben, leider nicht belohnen."

Bad Soden: Göttgens; Harmancioglu (65. Moaremoglu), Blocher, Demuth, Krapf - Paulowitsch (83. Johnson), Boutakhrit, Dananovic, Ehlert - Mulfinger, Jordan (59. Santamaria).
Petersberg: Labendsch; Kilian, M. Aschenbrücker, Brzoza, Vogt - von Pazatka (72. Reinhard), Wingenfeld, Wehner (81. Müller), Stupp (46. Nüchter) - Kücükler, B. Aschenbrücker.
Schiedsrichter: Andreas Putz (Egelsbach). Zuschauer: 110. Tore: 1:0 Lukas Ehlert (16.), 2:0 Lukas Ehlert (25.), 3:0 Tim Mulfinger (51.), 3:1 Boris Aschenbrücker (58.), 4:1 Alexander Blocher (80.).

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