Gruppenliga: Hofbieber und Flieden II trennen sich torlos
Schweres Geläuf
Dass allerdings das torlose Remis gegen die Fliedener Hessenliga-Reserve in Anbetracht von Hofbiebers Lage kein gewonnener Punkt, sondern eher zwei verlorene Zähler waren, wusste auch Martinez. „Wir haben vorne einfach keine Gefahr erzeugt. Im letzten Drittel waren wir einfach zu hektisch oder haben die Zuspiele erst gar nicht hinbekommen.“
Für Buchonias Coach Meik Voll war der Ausgang der Partie folgerichtig. „Das war ein Spiel praktisch ohne Strafraumszenen. Wir hatten nur eine Torgelegenheit.“ Das war der Schuss von Robin Sorg kurz vor dem Ende, der den Pfosten noch touchierte. Dass auch die Fliedener am Ende wenig Freude am Geschehen hatten, lag an einer Szene nach gut einer Viertelstunde, als Julian Elm nach einem Zweikampf verletzt liegenblieb, mit der Trage vom Platz gebracht werden musste und gleich zur Untersuchung ins Krankenhaus gefahren wurde. Dort lautete die Horror-Diagnose: Wadenbeinbruch, Bruch des Außenfußes und gerissenes Syndesmoseband. Elm wurde bereits operiert, die Saison ist gelaufen.
Ein wenig verlor Flieden nach der Verletzungsunterbrechung die Übersicht, denn Hofbieber hatte seine besten Szenen: Erst scheiterte Fröhlich an Ditzel (23.), dann entschärfte Buchonias Keeper auch noch einen Kopfball von Hoyer (30.).
Hofbieber: Hahner – F. Martinez, Bau, Hosenfeld, Heinisch (77. Baier) – Dittmar, Hoyer, Müller, Nüdling – Dege (62. Krenzer), Fröhlich.
Flieden II: Ditzel – Langner, Heil, Bartel, Hofmann – Elm (19. Hilfenhaus), M. Martinez, Dinov, Lippert – Sorg, Schneider (64. Lupsa).
Schiedsrichter: Sebastian Knoth (Hönebach). Zuschauer: 130. / hw


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