Timothy Chandler sieht zwei konträre Halbzeiten

Verbandsliga: Wackeliger 3:2-Sieg der SG Bad Soden

16. Oktober 2016, 16:49 Uhr

Sven Hassler (links) ist der Schwager von Timothy Chandler. Foto: Charlie Rolff

Mit einem wackligen 3:2 (3:0)-Erfolg über den TSV Rothwesten hat sich die SG BadSoden in der Verbandsliga Nord Luft verschafft im drohenden Abstiegskampf. Unter den Augen von Eintracht Frankfurt-Profi Timothy Chandler, dem Schwager von Bad Sodens Mittelfeldspieler Sven Hassler, entwickelte sich ein Spiel mit zwei grundverschiedenen Halbzeiten.

„Alles, was wir vor der Pause richtig gemacht haben, kompakt zu stehen und nichts zuzulassen, das haben wir nach der Pause verkehrt gemacht“, sagte Bad Sodens Trainer Sead Mehic, während Rothwestens Coach Hans-Gerhard Siewert unumwunden erklärte: „Ich habe der Mannschaft in der Pause gesagt, dass ich diesen Scheiß nicht mehr sehen will. Das Einzige, was Bad Soden gut gemacht hat, war das Pressing.“

Am stärksten profitierte Bad Sodens im linken Mittelfeld aufgebotener Kevin Paulowitsch vom Forechecking seiner Mannschaft und der Anfälligkeit des Gegners. Paulowitsch gelangen vor dem Seitenwechsel zwei Treffer, den dritten legte er mustergültig auf. War das auf Sicherheit angelegte Spiel der Sodener schon vor der Pause nicht schön anzusehen gewesen, so fanden auch nur annähernd strukturierte Angriffsbemühungen nach dem Wechsel gar nicht mehr statt, sodass es hintenraus noch einmal ganz schön eng wurde.

Schiedsrichter: Florian Tesch (Groß-Zimmern). Zuschauer: 90. Tore: 1:0 Kevin Paulowitsch (5.), 2:0 Kevin Paulowitsch (33.), 3:0 Lukas Ehlert (40.), 3:1 Kevin Seeger (68.), 3:2 Abdullah Al Omari (84.). Gelb-Rote Karte: Hamza Boutakhrit (83., Bad Soden). oi

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