Ergebnis 1:3 (0:1)
Anpfiff: Sa - 16.05. 15:30 Liga: 1. Bundesliga Spieltag: 34. Spieltag

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90'
Fazit:
Wolfsburg gewinnt mit 3:1 beim FC St. Pauli und schickt die Hamburger damit in die 2. Bundesliga. Durch Heidenheims Heimpleite rettet der VfL sich in die Relegation, was mit Blick auf die heutige Partie auch verdient ist, in der die Wölfe insgesamt eine Nummer zu groß waren. Ohne Vasilj hätte es vermutlich schon zur Pause eindeutiger ausgesehen, obgleich Hountondji auch das 1:1 auf dem Fuß hatte. Das erzielte dafür in einer sehr statischen Phase der eingewechselte Ceesay nach einer Ecke, ehe die Niedersachsen noch einmal aufdrehten. Bei einer Ecke tauchte Vasilj unter Bedrängnis unter dem Ball hindurch und legte sich diesen per Hinterkopf unglücklich selbst ins Netz. Eriksen setzte zwar einen Handelfmeter nur an die Latte, nur wenige Minuten später staubte jedoch Pejčinović zum vorentscheidenden 3:1 ab, mit dem die Messe am Millerntor gelesen war.
90'
Spielende
90'
Gelbe Karte für Joel Chima Fujita (FC St. Pauli)
90'
Die Partie plätschert dem Abpfiff entgegen. Viel passiert nicht mehr am Millerntor.
90'
Auswechslung bei VfL Wolfsburg: Christian Eriksen
90'
Einwechslung bei VfL Wolfsburg: Lovro Majer
90'
Einwechslung bei VfL Wolfsburg: Mohamed Amoura
90'
Auswechslung bei VfL Wolfsburg: Dženan Pejčinović
90'
Gelbe Karte für Kento Shiogai (VfL Wolfsburg)
90'
Beim VfL kommen derweil noch Amoura und Majer.
90'
Einen Doppelwechsel gibt es noch einmal beim FCSP. Hara und Rasmussen kommen.
90'
Nach Eriksen-Zuspiel kann Mæhle von der Strafraumgrenze aus abdrücken. Der stramme Schuss wird jedoch nur zur Ecke abgefälscht, bei der der VfL sich sofort an der gegnerischen Eckfahne festbeißt.
90'
Einwechslung bei FC St. Pauli: Mathias Rasmussen
90'
Auswechslung bei FC St. Pauli: Connor Metcalfe
90'
Auswechslung bei FC St. Pauli: Jackson Irvine
90'
Einwechslung bei FC St. Pauli: Taichi Hara
90'
Sieben Minuten gibt es jetzt noch on top. St. Pauli braucht drei Tore.
90'
Nachspielzeit: Es werden 7 Minuten nachgespielt.
88'
Gelbe Karte für Abdoulie Ceesay (FC St. Pauli)
88'
Auswechslung bei VfL Wolfsburg: Adam Daghim
88'
Einwechslung bei VfL Wolfsburg: Kento Shiogai
88'
Die Niedersachsen wechseln erneut und für den glücklosen Daghim, der heute mehrfach an Vasilj scheiterte, übernimmt Shiogai.
87'
Immerhin mal wieder ein Abschluss: Nach weitem Einwurf von links rutscht der Ball zu Irvine durch, der aus sechs Metern und spitzem Winkel per Kopf jedoch das Tor verfehlt.
86'
Wolfsburg verwaltet die Führung im Moment extrem abgezockt. Den Boys in Brown läuft die Zeit davon. Es laufen bereits die letzten fünf Minuten.
83'
Die Kiezkicker wirken nun geschlagen. Zwar probiert St. Pauli es weiterhin, findet aber keine Lücke und verliert immer wieder in prekären Situationen den Ball.
80'
Tooor für VfL Wolfsburg, 1:3 durch Dženan Pejčinović
St. Pauli wirft alles nach vorne und läuft in einen Konter, bei dem die Wölfe nun doch das 3:1 erzielen. Nach flacher Hereingabe von links scheitert zwar erst Eriksen mit seiner Direktabnahme an einer weiteren starken Fußabwehr von Vasilj. Der Ball landet jedoch genau vor den Füßen von Pejčinović, der sich den Abstauber nicht mehr nehmen lässt. Das riecht schwer nach Vorentscheidung.
77'
Blessin wechselt erneut. Jade-Jones kommt für Dźwigała. Die Kiezkicker müssen in der Schlussviertelstunde All-In gehen. St. Pauli braucht zwei Tore.
77'
Auswechslung bei FC St. Pauli: Adam Dźwigała
77'
Einwechslung bei FC St. Pauli: Ricky Jade-Jones
77'
Elfmeter verschossen von Christian Eriksen, VfL Wolfsburg
Christian Eriksen übernimmt beim fälligen Handelfmeter die Verantwortung, erzielt allerdings nicht das erlösende 3:1. Nach kurzem Anlauf nagelt er den ruhenden Ball nur gegen die Querlatte. Wahnsinn!
76'
Daniel Siebert schaut sich die Bilder an und erkennt ein strafbares Handspiel von Ando. Somit gibt es nun Elfmeter für Wolfsburg!
74'
VAR: Es gibt Elfmeter.
74'
Ehe die Ecke ausgeführt werden kann, schaltet sich allerdings erneut der VAR ein, der überprüft, ob Ando womöglich mit ausgestrecktem Arm zur Ecke klärt. Erneut wird Daniel Siebert zur Seitenlinie zitiert, um sich am Monitor die Bilder anzusehen.
74'
Der VAR überprüft einen möglichen Elfmeter.
74'
Nach flacher Hereingabe in den Rückraum kann Pejčinović aus 14 Metern frei abschließen, schießt allerdings nur Ando an. Das bringt den Grün-Weißen lediglich einen Eckstoß ein.
72'
Connor Metcalfe tankt sich auf dem rechten Flügel im Dribbling an zwei Gegenspielern vorbei und findet den einlaufenden Abdoulie Ceesay, dessen Schuss am ersten Pfosten aber zur Ecke geblockt wird. Die kurz ausgeführte Variante bringt absolut gar nichts ein.
69'
Nach Oppie-Flanke von links kann Metcalfe aus 15 Metern mit rechts abdrücken. Koulierakis steht jedoch in der Schussbahn und kann erfolgreich blocken.
67'
Dieter Hecking vollzieht seinen ersten Wechsel. Yannick Gerhardt kommt für Mattias Svanberg.
67'
Einwechslung bei VfL Wolfsburg: Yannick Gerhardt
67'
Auswechslung bei VfL Wolfsburg: Mattias Svanberg
66'
Schiedsrichter Daniel Siebert schaut sich die Szene ein paar Mal an und verkündet dann seine Entscheidung: Seiner Ansicht nach liegt kein Foul am FCSP-Keeper vor. Der Treffer zählt. St. Pauli braucht somit wieder zwei Tore für den Klassenerhalt.
64'
VAR: Das Tor wird gegeben.
64'
Die Hamburger reklamieren nun natürlich vehement und wollen ein Offensivfoul an ihrem Keeper gesehen haben. Der VAR zitiert daraufhin den Unparteiischen zur Seitenlinie, um sich die Szene selbst noch einmal anzusehen.
64'
Der VAR überprüft ein mögliches Tor.
64'
Tooor für VfL Wolfsburg, 1:2 durch Nikola Vasilj (Eigentor)
Beim fälligen Eckstoß geht Wolfsburg wieder mit 2:1 in Führung und es ist ein Eigentor des bislang so starken Rückhalts der Kiezkicker, der im Fünfmeterraum zwar bedrängt wird, jedoch beim Versuch, die Kugel aus der Gefahrenzone zu fausten, den Ball nicht trifft. Das Leder fällt ihm daraufhin auf den Hinterkopf und prallt ins Netz. Ganz bittere Kiste.
63'
Gute Chance Wolfsburg! Eriksen steckt im perfekten Moment in den Lauf von Pejčinović durch, der aus elf Metern halblinker Position den Abschluss aufs lange Eck sucht. Vasilj ist zur Stelle und lenkt den unangenehmen Aufsetzer gerade noch zur Ecke.
60'
Die Niedersachsen können ebenfalls mal wieder abschließen, aber Ando fälscht den Pejčinović-Linksschuss aus 18 Metern noch entscheidend ab, sodass es nur einen Eckstoß gibt. Eriksen setzt die Hereingabe daraufhin viel zu kurz an, die am ersten Pfosten mühelos geklärt wird. Harmlos.
57'
Tooor für FC St. Pauli, 1:1 durch Abdoulie Ceesay
Beim fälligen Eckball gleichen die Boys in Brown auf 1:1 aus und der Treffer ist kurioserweise ein kompletter Spiegel des Wolfsburger Führungstreffers, der an exakt der gleiche Stelle fiel. Metcalfe findet Ceesay am ersten Pfosten und der Joker nickt aus vier Metern hoch im kurzen Eck ein. Vavro fälscht noch ganz leicht ab, sodass Grabara hier vollständig chancenlos ist. Die Kiezkicker brauchen allerdings noch einen weiteren Treffer für den Ligaverbleib.
56'
Grabara verschätzt sich leicht bei einer Pyrka-Flanke von rechts, kann die Kugel aber mit den Fingerspitzen doch noch wegwischen, sodass Ceesay nicht zum Abschluss kommt.
54'
Die Gäste locken die Kiezkicker aus der Deckung und schalten ihrerseits mal um. Daghim bedient Pejčinović, dessen schwacher Rechtsschuss aus 17 Metern aber nicht weiter der Rede wert ist. Vasilj ist rechtzeitig unten und begräbt das Leder sicher unter sich.
52'
Die Wölfe tun alles dafür, dass keinerlei Tempo aufkommt. Der Ball läuft recht sicher durch die grün-weißen Reihen. St. Pauli kann die entlastenden Ballbesitzphasen der Niedersachsen nicht wirklich stören.
49'
Die Hamburger laufen jetzt etwas höher an, bekommen die VfL-Defensive jedoch noch nicht unter Druck gesetzt. Noch ist im zweiten Durchgang nicht allzu viel los.
46'
Die Teams kehren auf den Rasen zurück und bei den Hausherren bleibt Hountondji nach seinem irren Fehlschuss draußen. Ceesay übernimmt. Bei den Niedersachsen gibt es noch keine Wechsel. Weiter geht's.
46'
Einwechslung bei FC St. Pauli: Abdoulie Ceesay
46'
Auswechslung bei FC St. Pauli: Andréas Hountondji
46'
Zweite Hälfte
Anpfiff 2. Halbzeit
45'
Halbzeitfazit:
Wolfsburg führt im Abstiegskrimi bei St. Pauli mit 1:0 und würde sich nach aktuellem Stand in die Relegation retten. Dabei brauchte das Kellerduell sehr viel Anlauf, ehe die Partie in der zweiten Hälfte des ersten Durchgangs richtig viel Fahrt aufnahm. Gleich drei Aluminiumtreffer waren zu verzeichnen, dazu rettete Vasilj zwei Mal im Eins-gegen-Eins gegen Daghim, ehe Koulierakis nach einer scharfen Ecke am ersten Pfosten zur Führung einköpfte. Daraufhin zogen sich die Wölfe aber etwas zu sehr zurück, sodass die Kiezkicker die Initiative übernehmen konnten. Mit einem fast schon tragischen Fehlschuss ließ Hountondji jedoch die 100%ige Chance auf den Ausgleich ungenutzt. Da Heidenheim im Parallelspiel mit 0:2 zurückliegt, läuft aktuell alles darauf hinaus, dass der FCSP und der VfL es untereinander ausmachen. St. Pauli braucht folglich zwei Tore.
45'
Halbzeit
Ende 1. Halbzeit
45'
Nachspielzeit: Es werden 1 Minuten nachgespielt.
45'
Derweil fällt in Heidenheim das 2:0 für die Mainzer. Im Moment läuft wirklich alles für den VfL Wolfsburg, der nach der Führung aktuell aber etwas zu sehr in die Passivität abdriftet.
42'
Riesenchance St. Pauli! Unfassbar! Das muss das 1:1 sein! Das gibt es doch einfach nicht! Die Hamburger tragen einen geradezu genialen Spielzug vor und kombinieren sich mit drei Pässen spektakulär durch, sodass Andréas Hountondji nach dem finalen Querpass aus drei Metern einfach nur den Fuß hinhalten und die Kugel über die Linie drücken muss. Stattdessen trifft er den Ball nicht richtig und klärt in bester Manier eines Abwehrspielers. Was für ein irrer Fehlschuss in einem solch wichtigen Spiel!
40'
Die Boys in Brown wollen sofort eine Reaktion zeigen und schütten den Gegentreffer auch ganz gut ab. Ein Oppie-Schuss wird von Vavro zur Ecke geklärt, aber die fällige Standardsituation zieht Oppie dann selbst viel zu nah vors Wolfsburger Tor. Grabara hat keine Mühe, den Ball sicher aus der Luft zu pflücken.
37'
Tooor für VfL Wolfsburg, 0:1 durch Konstantinos Koulierakis
Beim fälligen Eckstoß erzielt der VfL nun die 1:0-Führung. Der Ball von Christian Eriksen kommt scharf auf den ersten Pfosten und im Pulk steht Konstantinos Koulierakis einfach am besten. Er schraubt sich zum Kopfball hoch und versenkt den Ball aus vier Metern im kurzen Eck.
37'
Großchance Wolfsburg! Bei einem weiteren Eriksen-Steckpass verschätzt sich Dźwigała, sodass Daghim erneut frei durch ist. Aus spitzem Winkel macht Vasilj sich aber ganz groß und kann zur Ecke klären.
35'
Die Hamburger setzen ihrerseits nach, aber einen strammen Metcalfe-Schuss aufs linke Eck, grätscht Koulierakis vor Keeper Grabara zur Ecke, die nichts weiter einbringt.
33'
Christian Eriksen führt einen Freistoß aus 35 Metern einfach mal frech direkt aus. Weil er das Leder unterschneidet, kommt ein unangenehmer Flatterball heraus, den Nikola Vasilj gerade noch über die Querlatte gefaustet bekommt, obwohl der Ball eigentlich sehr zentral kommt. Bei der fälligen Ecke brennt es dann zwar erneut im Strafraum der Kiezkicker, weil Christian Eriksen den Ball scharf auf den ersten Pfosten zieht, wo er erneut das Lattenkreuz touchiert. Zu einem Abschluss kommt es anschließend aber nicht.
33'
Gelbe Karte für Adam Daghim (VfL Wolfsburg)
Stattdessen können die Hamburger kontern und Daghim muss gegen Fujita das taktische Foul ziehen. Das wird natürlich mit Gelb bestraft.
31'
Auch die Kiezkicker können erneut abschließen. Im Nachfassen findet Oppie mit einer Flanke von links Ando, der aus sechs Metern aber deutlich rechts am Wolfsburger Tor vorbei köpft.
29'
Christian Eriksen schickt Mattias Svanberg auf die Reise, der aus 13 Metern mit links abschließen kann, den Ball jedoch nicht sauber genug trifft. Der eher harmlose Schuss aufs rechte untere Eck ist absolut gar kein Problem für Nikola Vasilj, der rechtzeitig unten ist und das Leder sicher unter sich begräbt.
27'
Die Boys in Brown kombinieren sich mal sehenswert nach vorne, aber anstatt auf den Abschluss zu gehen, verzögert Kaars, der rechts in den Strafraum eindringt, völlig unnötig das Tempo. Es folgt der Rückpass auf den nachgerückten Metcalfe, der unter Bedrängnis allerdings keinen sauberen Abschluss hinbekommt. Da war mehr drin.
24'
Latte für Wolfsburg! Und auf einmal ist hier richtig Leben in der Partie, denn beim fälligen Eckstoß treffen nun auch die Niedersachsen nur die Latte. Daghim tankt sich am zweiten Pfosten nach oben, aber den Kopfballaufsetzer fälscht Pyrka noch entscheidend ab, sodass auch dieser Ball am Aluminium scheitert. Wahnsinn!
23'
Riesenchance Wolfsburg! Direkt nach dem Lattenkracher kontern wiederum die Wölfe, die beinahe ihrerseits mit 1:0 in Führung gehen. Im Eins-gegen-Eins mit Vasilj scheitert jedoch Daghim mit einem zu unplatzierten Rechtsschuss aus zwölf Metern, den der FCSP-Keeper zur Ecke klärt.
22'
Latte für St. Pauli! Die Kiezkicker schwärmen aus und Joel Chima Fujita kann im Rückraum abziehen. Sein satter Rechtsschuss aus 21 Metern rauscht allerdings nur an die Unterkante der Latte und springt von dort ins Feld zurück.
21'
Auf beiden Seiten sind hohe Bälle in die Tiefe das Mittel der Wahl. Das fordert keine der beiden Defensivreihen allzu sehr. Viele hart geführte Fouls und die daraus resultierenden Unterbrechungen sorgen überdies dafür, dass nicht allzu viel Tempo aufkommt.
18'
Gelbe Karte für Vinicius Souza (VfL Wolfsburg)
Vinicius Souza rauscht im Zentrum viel zu überambitioniert in Joel Chima Fujita hinein und trifft nur seinen Gegenspieler. Dadurch sieht er eine frühe Gelbe Karte mit Folgen: Er wäre im Hinspiel der Relegation gesperrt, sollte der VfL selbige erreichen.
16'
Beide Teams tragen ihre Offensivaktionen mit sichtlich angezogener Handbremse vor. Die Angst davor, durch einen Fehler ins Hintertreffen zu geraten, ist allgegenwärtig. Allzu schön anzuschauen ist die Partie dadurch aber wahrlich nicht.
13'
Ernsthafte Strafraumszenen lassen weiterhin auf sich warten, während Heidenheim im Parallelspiel zurückliegt, was sich wiederum auch hier im Stadion schon herumgesprochen hat. St. Pauli möchte gerne den VfL dazu zwingen, das Spiel zu machen, dem allerdings durch den Zwischenstand auf der Ostalb auch das 0:0 reichen würde.
10'
Die Kiezkicker schwärmen über rechts aus und erarbeiten sich einen Eckstoß, den Arkadiusz Pyrka weit hinter den zweiten Pfosten schlägt, wo kein Mitspieler steht. Jeanuël Belocian kann klären.
7'
Daghim erläuft sich einen starken Ball in die Tiefe und flankt in die Box. Der erste Abschluss von Svanberg wird jedoch von Irvine geblockt.
6'
St. Pauli lässt sich tief fallen, nur um dann sofort giftig ins Pressing zu gehen und umzuschalten. Der VfL überpowert aber nicht und hat noch genügend Spieler hinter dem Ball, um den Gegenstoß zu unterbinden.
3'
Beide Teams schenken sich in den ersten Duellen absolut nichts. Bei einem Klärversuch trifft Joel Chima Fujita dabei Mattias Svanberg mit dem Ball mitten im Gesicht. Der Wolfsburger Spieler geht benommen zu Boden, kann aber weitermachen.
1'
Anstoß in Hamburg. Die Hausherren laufen in ihren braun-weißen Trikots über braunen Hosen auf. Die Gäste aus Niedersachsen tragen grüne Trikots über weißen Hosen. Los geht's.
1'
Spielbeginn
0'
Die Bilanz spricht übrigens für den FC St. Pauli, der 33 der bisherigen 61 Pflichtspiele gegen den VfL Wolfsburg gewonnen hat (17 Remis, elf Niederlagen). Nach acht Aufeinandertreffen in Folge ohne Niederlage (ein Sieg, sieben Remis) mussten die Kiezkicker sich allerdings im Hinspiel am 14. Januar 2026 mit 1:2 geschlagen geben. Die letzte Heimpleite der Hamburger gegen die Wölfe reicht jedoch weit zurück und geht auf die Oberliga Nord 1982/83 zurück (0:1).
0'
Da heute nur der Sieg zählt, muss der FCSP insbesondere offensiv eine Schippe draufpacken. Die Kiezkicker haben auch deshalb die Rote Laterne inne, weil sie in der Saison 2025/26 nicht nur mit gerade einmal 28 Toren die schwächste Offensive stellen, sondern auch mit nur 338 Torschüssen die wenigsten Torschüsse aller Bundesligisten abgaben. Aber: Kein anderes Team ließ mehr gegnerische Torschüsse zu als Wolfsburg (517). Die 68 Gegentore der Niedersachsen werden überdies nur von Heidenheim getoppt (70).
0'
Der VfL Wolfsburg blieb zwar in zwei Bundesliga-Auswärtsspielen in Folge ungeschlagen (ein Sieg, ein Remis), kassierte allerdings im Saisonverlauf schon satte 19 Niederlagen – so viele wie in der gesamten Bundesliga-Historie des Klubs noch nie. Eine Zahl macht den Wölfen dennoch Mut: Prallten die Niedersachsen auf das aktuelle Schlusslicht der Tabelle, gab es unter den letzten zehn Duellen nur eine einzige Niederlage (sieben Siege, zwei Remis).
0'
Für den FC St. Pauli geht es heute Nachmittag darum, im entscheidenden Moment die inzwischen neun Ligaspiele lange Sieglos-Serie endlich abzuschütteln (drei Remis, sechs Niederlagen). Zuletzt gab es sogar gleich drei Niederlagen in Folge. Die Historie spricht jedoch nicht wirklich für die Kiezkicker. In acht ihrer letzten neun Spielzeiten haben die Hamburger in der Bundesliga das letzte Saisonspiel verloren.
0'
Bei den Niedersachsen gibt es nach der 0:1-Heimpleite gegen den FC Bayern heute nur eine Veränderung an der Startelf: Dieter Hecking beordert Mattias Svanberg für Patrick Wimmer (Oberschenkelverletzung) in die erste Elf.
0'
Schauen wir uns direkt an, wie beide Trainer dieses wegweisende Endspiel personell angehen. FCSP-Coach Alexander Blessin wechselt im Vergleich zur 1:2-Niederlage bei RB Leipzig heute auf zwei Positionen: Für Lars Ritzka (Bank) und Eric Smith (krank) starten heute Hauke Wahl und Adam Dźwigała.
0'
Es handelt sich um einen waschechten Abstiegskrimi, wie er im Buche steht. Der Verlierer steigt garantiert in die 2. Bundesliga ab. Der Gewinner kann sich jedoch maximal auf den Relegationsplatz retten und braucht dazu womöglich noch Schützenhilfe vom 1. FSV Mainz 05, der im Parallelspiel beim 1. FC Heidenheim gastiert, der genau wie St. Pauli und Wolfsburg mit 26 Punkten in den letzten Spieltag geht. Sollten die Brenzstädter ihr Heimspiel gewinnen und diese Partie remis enden, ginge es sowohl für die Kiezkicker als auch für die Wölfe eine Etage nach unten.
0'
Guten Tag und herzlich willkommen aus dem Millerntor-Stadion. Hier empfängt der FC St. Pauli heute um 15:30 Uhr den VfL Wolfsburg im Rahmen des 34. Spieltags der Fußball-Bundesliga.
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